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Artischocke: Zeus‘ Liebeshunger sei Dank…

Die Artischocke spielt in der kulinarischen Geschichte Europas eine wichtige Rolle und gilt zugleich als herausragende Heilpflanze. Sie sind reich an Vitaminen A, B12 und Kalzium – und auch in Form von Nahrungsergänzung sehr wirksam, wenn es um die Förderung der Verdauung geht.

Der antike Göttervater Zeus war bekanntlich ein echter Schwerenöter. So erzählten sich die alten Griechen zum Beispiel diese Geschichte über den liebestollen Gott: Zeus hatte sich in eine wunderschöne Nymphe mit langem blondem Haar namens Cynaria verliebt. Diese jedoch wies seine Avancen energisch zurück, woraufhin der erboste Herrscher des Olymps sie in eine stachelige Pflanze verwandelte.

Diese stachelige Pflanze kennen wir heute als Artischocke (Cynara scolymus beziehungsweise Cynara cardunculus). Das ist eine distelartige, kräftige Kulturpflanze aus der Familie der Korbblütler, die in südlichen Gefilden heimisch ist. Die größten Produzenten von Artischocken sind Italien, Ägypten und Spanien. Genießbar an ihr ist – und das auch nur in gekochtem Zustand – ihre zapfenartige Riesenknospe mit dachziegelartig übereinander steckenden Blütenblättern in violett oder grün. Erste Berichte über die Artischocke gibt es bei den römischen Schriftstellern Plinius und Columella, und nachdem die Pflanze durch den florentinischen Händler Filippo Strozzi Mitte des 15. Jahrhunderts aus Sizilien importiert worden war, trat sie ihren Siegeszug durch Caterina de’ Medici 1533 nach Frankreich und Großbritannien an. Neben Caterina de’ Medici waren beispielsweise der englische König Heinrich VIII. und Madame Pompadour Liebhaber des besonderen Gemüses.

Artischocken verbinden appetitanregende, verdauungsfördernde und cholesterinsenkende Wirkungen

Und in der kulinarischen Geschichte Europas spielt sie eine wichtige Rolle. In Nordeuropa war sie als Speise früher nur sehr wohlhabenden Kreisen vorbehalten, da sie importiert werden musste. Unter anderem waren Heinrich VIII., Katharina von Medici und Madame Pompadour Liebhaber des besonderen Gemüses. Apropos: Bis zur französischen Revolution war die Artischocke in den Gärten des französischen Landadels ein Zeichen von Reichtum und vornehmer Lebensart.

Dabei sind Artischocken nicht nur äußerst lecker, sondern auch gesund. Daher wurde die Artischocke auch zur Arzneipflanze des Jahres 2003 gekürt. Sie sind reich an Vitaminen A, B12 und Kalzium. Man verbindet mit ihnen appetitanregende, verdauungsfördernde und cholesterinsenkende Wirkungen. Das in ihnen enthaltene Cynarin, ein Bitterstoff, regt angeblich den Stoffwechsel von Leber und Galle an. Somit gilt die Artischocke als sehr wirksam, wenn es um die Förderung der Verdauung geht. Traditionell wird sie auch gegen Blähungen und Völlegefühl eingesetzt. Artischocke bringt auch die komplette Verdauung auf Trab, fördert die Fettverdauung und unterstützt Leber und Galle.

Gesamtheit aller Inhaltsstoffe macht positive Wirkung der Artischocke aus

Artischocken können als Gemüse genossen werden – oder als hochwertige Nahrungsergänzung zugeführt werden. Insbesondere die sekundären Pflanzenstoffe, Chinasäurederivate und Bitterstoffe wie beispielsweise das Cynarin machen die Artischocke zum herausragenden gesundheitsfördernden Helfer. Die Bitterstoffe gelangen vor allem dann zur Wirksamkeit, wenn sie aus der frischen Pflanze extrahiert werden und in Form von Artischocken-Kapseln, -Dragees oder -Tabletten zugeführt werden. Entscheidend ist: Nur die Gesamtheit aller Inhaltsstoffe in ihrem Zusammenspiel macht die positive Wirkung der Artischocke aus. Sehr hochwertige Produkte enthalten dementsprechend reines, hochkonzentriertes Artischockenextrakt, und es wird auf unnötige Füll- und Zusatzstoffe wie Konservierungsstoffe, tierische Fette, Zucker, Alkohol etc. vollständig verzichtet.

Somit kann Nahrungsergänzung in Form von Artischocken-Kapseln auf rein pflanzlicher Basis für eine gesunde Verdauung und gute Magengesundheit sorgen, bei Verdauungsbeschwerden aufgrund einer gestörten Gallebildung hilfreich sein und durch die Erhöhung der Konzentration von Gallensäuren in der Gallenflüssigkeit die Fettverdauung erleichtern.